Das Projekt richtet sich an Menschen in ihrer letzten Lebensphase, die sich einen besonderen Wunsch erfüllen oder noch einmal an einen bedeutenden Ort zurückkehren möchten. Das DRK-Traummobil verbindet medizinische Betreuung mit individueller Begleitung und schafft so die Möglichkeit für würdevolle und persönliche Abschiedsmomente.
Die Idee und Umsetzung des Traummobils sind das Ergebnis einer engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit beider Kreisverbände über einen längeren Zeitraum hinweg. Finanziert wurde das Projekt maßgeblich durch Spendenaktionen im Rahmen von Mitarbeiterfesten und öffentlichen Veranstaltungen. Wichtige Unterstützung kam zudem vom DRK-Blutspendedienst NSTOB sowie vom DRK-Landesverband Niedersachsen e.V..
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung würdigten Thomas Müller, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Weserbergland, und Thomas Hoffmann, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Schaumburg, die Bedeutung des Projekts. Beide betonten die besondere Kraft der Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, Menschen in schwierigen Lebensphasen zu unterstützen.
Ein weiterer Höhepunkt war die Spendenübergabe durch Markus Scholz, der im Namen des Betriebsrates des DRK-Kreisverbandes Weserbergland einen finanziellen Beitrag für das Projekt überreichte.
Für den langfristigen Betrieb des DRK-Traummobils sind die beteiligten Kreisverbände weiterhin auf Unterstützung angewiesen und rufen zu Spenden auf. Diese können unter dem Verwendungszweck „Traummobil“ an den DRK-Kreisverband Weserbergland gerichtet werden.
Menschen, die sich einen letzten Wunsch erfüllen möchten, haben ab sofort die Möglichkeit, sich zu bewerben oder sich werktags zwischen 9:00 und 13:00 Uhr telefonisch beraten zu lassen.
Mit dem DRK-Traummobil setzen die beiden Kreisverbände ein starkes Zeichen für Menschlichkeit, Mitgefühl und gelebte Solidarität in der Region.