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Beratungsstelle für traumatisierte geflüchtete Menschen im Landkreis Schaumburg
Viele Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, haben vor oder während ihrer Flucht Gewalt- und lebensbedrohliche Situationen erlebt oder wurden Zeugen von solch traumatisierenden Ereignissen. Die Herausforderungen des Ankommens in einer neuen Umgebung können diesen psychischen Stress zusätzlich verstärken. Häufige Folgen sind Schlaflosigkeit, Angstzustände, Nervosität und auch körperliche Beschwerden.
In unserer Beratungsstelle bieten wir von Traumatisierung betroffenen geflüchteten und zugewanderten Menschen eine erste Orientierung und Hilfestellung an. Durch Einzelgespräche mit einer geschulten Psychologin und Case-Managerin soll zunächst die Lebenslage der Betroffenen stabilisiert und der Zeitraum zu einer möglichen ärztlichen Behandlung überbrückt werden.
Durch niederschwellige Therapieangebote (Entspannungsverfahren, Tanztherapie, körperliche Aktivierungsangebote, Kreativprojekte) sollen die Ressourcen und Fähigkeiten der Betroffenen (wieder-) entdeckt und aktiviert – und so eine erste Verbesserung der psychosozialen Befindlichkeit erreicht werden.
Ansprechpartnerin
D-31683 Obernkirchen
D-31683 Obernkirchen
Enge Zusammenarbeit mit starken Partnern
Ein enger Austausch mit Kooperationspartnern wie dem Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Hannover (NTFN) und der Burghof Klinik (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Rinteln) ermöglicht eine bestmögliche Unterstützung. Darüber hinaus sind wir Mitglied im Schaumburger Bündnis gegen Depressionen.
Das Projekt wird vom Deutschen Hilfswerk gefördert.
Hand in Hand für Norddeutschland – gemeinsam für mentale Gesundheit
Unter dem Motto „MENTAL. STARK. FÜRS LEBEN.“ steht 2026 die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt.
Auch wir als DRK-Kreisverband Schaumburg setzen uns dafür ein, Menschen zu unterstützen, Teilhabe zu ermöglichen und ihnen in herausfordernden Lebenssituationen zur Seite zu stehen.
Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig das Thema ist: Rund ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland lebt mit einer psychischen Störung. Umso wichtiger ist es, früh hinzuschauen, zuzuhören und Unterstützung anzubieten.
Besonders freuen wir uns, dass sich jede beteiligte Organisation mit einem eigenen Projekt in die diesjährige Aktion einbringt. Auch wir haben etwas vorbereitet und möchten damit einen Beitrag zu „MENTAL. STARK. FÜRS LEBEN.“ leisten.
Gemeinsam mit dem NDR, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit setzen wir ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit, Unterstützung und mentale Stärke für junge Menschen.
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