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Sieben Erste Hilfe Tipps

In Notsituationen kann jeder kommen. Was tun, wenn Angehörige, Freunde oder auch Fremde von einem Unfall betroffen sind? „Gaffen“ verbietet sich von selbst. Wie kann man richtig helfen, bis der Rettungsdienst eintrifft? „Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand“, sagt DRK-Bundesarzt Prof. Dr. Peter Sefrin und empfiehlt folgende Regeln.

Ansprechpartner

Frau
Brigitte Henkel
Verwaltung, Ortsvereine

Tel: 05724 97260-15
Fax: 05724 97260-99
henkeldrk-schaumburg.de

Bornemannstr. 1
31683 Obernkirchen

Handeln ist immer besser als wegschauen - 7 Tipps für Erste Hilfe

1. Auf Sicherheit achten

An Unfallorten im Straßenverkehr unbedingt eine Warnweste tragen, Unfallstelle absichern (Warndreieck); zuerst Gefahren für Sie und andere einschätzen. Nur wenn Sie selbst nicht in Gefahr geraten, können Sie helfen.

2. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die Situation

Wer ist verletzt? Wer braucht als Erster Hilfe? Verletzte sollten aus der Gefahrenzone gebracht werden, wenn dies kein unnötiges Risiko darstellt.

3. Erste Hilfe ist Teamarbeit: Laut „Hilfe“ rufen

Die Umgebung deutlich auf den Notfall aufmerksam machen: „Scheuen Sie sich nicht davor, Anweisungen zu geben. Meist sind die Beteiligten froh, wenn jemand das Ruder in die Hand nimmt“, so Prof. Sefrin. Also direkt ansprechen und die notwendigen Maßnahmen durch konkrete Ansagen verteilen (zum Beispiel „Sie im blauen Pulli, wählen Sie schnell den Notruf 112!“).

4. Sofort Notruf veranlassen – 112 gilt europaweit, überall und kostenlos

Möglichst schnell den Rettungsdienst verständigen: Wo hat sich der Notfall ereignet? Den Standort möglichst exakt angeben und auf weitere Fragen vorbereitet sein, wie z. B.: Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Unbedingt abwarten, bis die Rettungsleitstelle alle wichtigen Informationen abgefragt hat und das Gespräch beendet.

5. Kontakt zum Betroffenen aufnehmen und halten

Auf Augenhöhe zum Betroffenen begeben Stellen Sie sich vor, sagen Sie, dass Sie helfen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei ihm bleiben werden. Erklären Sie immer, was Sie tun. Zuhören und die Wünsche des Betroffenen beachten. „Einfach nur da sein‘, hilft schon, eine Hand, ein tröstendes Wort, Abschirmen gegen neugierige Blicke.“, so Prof. Sefrin.

6. Betroffene medizinisch versorgen

  • Wunden verbinden (Einmalhandschuhe benutzen!)
  • Personen ansprechen und Hilfe anbieten. Wenn keine Reaktion erfolgt, Atmung kontrollieren und gegebenenfalls mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen
  • Bewusstlose, die normal atmen, in die Seitenlage bringen
  • Betroffenen möglichst zudecken (In jedem Verbandkasten ist eine Rettungsdecke enthalten, die mit der goldenen Seite nach außen die Körperwärme gut erhält.)
  • Bei Betroffenen mit Atemnot Oberkörper hochlagern

7. Vorbereitet sein

Überprüfen Sie Ihren Verbandskasten im Auto: ist er vollständig, das Verbrauchsdatum nicht überschritten? Am besten auch für zu Hause und für Rad- und Wandertouren einen bereithalten. Befindet sich einer an Ihrem Arbeitsplatz?“