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Corona Pandemie - DRK hilft

DRK Test-Zentrum wieder geöffnet

Im Landkreis Schaumburg wurde Mitte August die Teststation für möglicherweise Infizierte Menschen in Bezug auf Covid-19 wieder aktiviert. Der bewerte Aufbau und Ablauf in Obernkrichen an der Bornemannstraße 1 dient der Unterstützung des Gesundheitsamtes und zur Entlastung der Hausärzte. Aufgrund der wieder erhöhten Infektionslage und erhöhten Zahl an Reiserückkehrern aus Risikogebieten war es allen Beteiligten im Landkreis wichtig sicherzustellen, dass ausreichend Testkapazitäten für die Schaumburger Bevölkerung vorhanden sind.

Die Abläufe wurden in Zusammenarbeit mit dem LaborZentrum Weser weiter optimiert und digitalisiert, so dass z.B. Testergebnisse mittlerweile auch per Smartphone über einen QR-Code abrufbar sind.

Mit im Boot sitzen neben dem Gesundheitsamt des Landkreises, der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, das Labor Zentrum Weser und Ärztinnen und Ärzte aus Schaumburg. Bis zu 80 Corona-Tests werden täglich in den letzten Tagen durchgeführt. Die Corona-Lage fordert die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte des DRK in den letzten Monaten erheblich. Es bleibt aber festzustellen, dass sich der Einsatz lohnt und damit die Bindegliedfunktion von DRK und Bürgern im Landkreis durch den beispielhaften Einsatz lohnt.

Testungen Bereitschaften…

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus / SARS2 in Obernkrichen ein Testzentrum betrieben. Mehrere Tausend Schaumburger konnten sich so untersuchen lassen. Auf dem Festplatz in Stadthagen wurde eine Infekt-Praxis eingerichtet und unterstützt. Landkreis und Schaumburger Ärzte arbeiten mit dem DRK organisatorisch eng zusammen. 

Tafeln bleiben offen – richten Liferservice für Risikogruppen ein

Aus Verunsicherung wegen des Corona-Virus hat es anfänglich Hamsterkäufe gegeben. Das hat die Tafeln im Schaumburger Land in Schwierigkeiten gebracht. Um die Ausgabe an die Bedürftigen in gewohntem Umfang aufrechterhalten zu können wurde vieles umstrukturiert. Deutlich weniger ausgemusterte Lebensmittel würden von den Supermärkten an die Tafeln übergeben. Die Abstände zwischen den Kunden mussten einhalten werden. Schließlich war es auch hier wie überall notwendig, die Ansteckungsgefahr einzudämmen. Menschen mit Handicap und Alterseinschränkungen wurden Zuhause beliefert.

Blutspende – Ortsvereine führen Blutspendetermine unter erschwerten Bedingungen durch

In der Blutspendearbeit in Schaumburg wird weiter zu Spenden aufgerufen. Wir beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden, so der Blutspendedienst. Grundsätzlich gilt wie immer: Wer Blut spenden möchte, sollte sich gesund und fit dafür fühlen. Rücksicht und Abstandsregeln machen es möglich.

Nachbarschaftshilfe

Viele vor allem ältere Bürger die zur Risikogruppe gehören, konnten nicht selber einkaufen gehen. Bürger die vom Gesundheitsamt zu Hause unter Quarantäne gestellt wurden, bzw. denen empfohlen wurde zu Hause in Quarantäne zu bleiben suchten Unterstützung. Die Nachbarschaftshilfen die daraufhin in vielen Teilen Schaumburgs entstanden sind, greifen mit ihrer ehrenamtlichen Kraft sehr gut. Es galt aber auch zu koordinieren und zu organisieren damit die Hilfsangebote mit den Bedarfen zusammengeführt werden konnten. Da wo Nachbarschaftshilfen nicht vorhanden sind, hat das DRK mit eigenen Ehrenamtlichen den Einkauf übernommen.